Online Casinos ohne LUGAS 2026: Top Anbieter ohne Limits & Einschränkungen

Wie meldet man sich bei LUGAS ab? So beenden Sie den Status "aktiv"

Um sich bei LUGAS abzumelden, loggen Sie sich regulär aus Ihrem aktuellen Online-Casino aus. Die Aktivitätsdatei ändert Ihren Status nach einer gesetzlichen 5-Minuten-Pause automatisch auf inaktiv. Hängt das System im Status "aktiv" fest, müssen Sie den Kundenservice des jeweiligen Anbieters zur manuellen Deregistrierung kontaktieren.

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LUGAS abmelden: Schritt-für-Schritt zur Deregistrierung

Grundsätzlich muss man zwischen zwei Vorgängen unterscheiden: Dem regulären Logout nach einer Spielsitzung und der permanenten Datenlöschung. Für den einfachen Wechsel loggen Sie sich im Spielerkonto aus und warten die gesetzliche 5-Minuten-Pause ab. Eine dauerhafte Deregistrierung erfordert hingegen die komplette Löschung des Casino-Accounts.

Der reguläre Logout-Prozess

Oft herrscht Verwirrung um das Länderübergreifende Glücksspielaufsichtssystem (LUGAS). Dieses System, welches durch den Glücksspielstaatsvertrag 2021 vorgeschrieben ist und von der GGL (Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder) verwaltet wird, enthält zwei Kernkomponenten: die Limitdatei und die Aktivitätsdatei. Letztere überwacht den Status aktiv/inaktiv. Sobald Sie sich in Ihr Spielerkonto einloggen, meldet der Anbieter Ihre pseudonymisierte Spieler-ID an die Behörde und setzt den Status aktiv.

Um sich regulär abzumelden, nutzen Sie den normalen Logout-Button der Casino-Seite. Danach greift automatisch die gesetzliche 5-Minuten-Pause. Erst nach Ablauf dieser Wartezeit ändert die Aktivitätsdatei den Status aktiv/inaktiv zugunsten der Freigabe, wodurch paralleles Spielen bei anderen Buchmachern oder Casinos effektiv verhindert wird.

Was tun, wenn der Status auf 'aktiv' festhängt?

Technisch gesehen ist die Architektur strikt: Schließt man den Browser ohne sauberen Logout, bleibt der Status aktiv oft als "Ghost-Session" in der Datenbank hängen. Sie sind dann bei jedem anderen lizenzierten Anbieter blockiert. Mein Erste-Hilfe-Workaround für diesen Glitch: Löschen Sie Cache und Cookies, loggen Sie sich erneut beim selben Casino ein und klicken Sie explizit auf "Abmelden", um den API-Ping an die GGL zu erzwingen.

Hilft das nicht, erfordert die manuelle Deregistrierung zwingend die Kontaktaufnahme mit dem Support. Der Kundenservice kann die fehlerhafte Sitzung serverseitig beenden. Ein kompetenter Kundenservice benötigt dafür Ihre spezifische Spieler-ID - eine bis zu 127 Zeichen lange Kennung, die Sie in Ihrem Profil finden und die nur der Veranstalter kennt. Senden Sie dem Support am besten folgende Vorlage: "Bitte um manuellen Session-Reset / LUGAS-Deregistrierung für meine ID."

LUGAS-Daten dauerhaft entfernen

Wer seine Daten komplett aus dem System tilgen möchte, muss einen drastischeren Weg gehen. Eine direkte Deregistrierung über ein Formular bei der Behörde ist für Spieler nicht vorgesehen. Stattdessen ist die Löschung des Spielerkontos beim jeweiligen Glücksspielanbieter der einzige Auslöser für diesen Vorgang. Sobald Sie die Löschung des Spielerkontos veranlassen, beantragt der Operator automatisch die Entfernung Ihrer Historie aus der LUGAS-Datenbank.

Wichtig zur Abgrenzung: OASIS unterscheidet sich grundlegend von LUGAS. Während LUGAS das anbieterübergreifende Einzahlungslimit von 1.000 € pro Monat sowie die Aktivitätsdatei verwaltet, ist OASIS das zentrale Sperrsystem zum Spielerschutz. Spielen Sie stets im Rahmen Ihrer finanziellen Möglichkeiten und kontaktieren Sie bei Kontrollverlust die BZgA-Spielsuchthilfe, anstatt lediglich Accounts zu schließen.

Aktivitätsdatei und Paralleles Spiel: Warum Sie blockiert werden

Bei der Abmeldung handelt es sich um keinen manuellen Prozess. Das Länderübergreifende Glücksspielaufsichtssystem (LUGAS) registriert über die Aktivitätsdatei automatisch Ihren Login-Status. Ein einfacher Klick auf "Logout" beim aktuellen Glücksspielanbieter kann diesen Status ändern und beendet das parallele Spiel nach einer kurzen Wartezeit.

Die Fehlermeldung beim Anbieterwechsel

Beim Wechsel zwischen lizenzierten Plattformen in Deutschland kommt es oft zu Frustration: Spieler wechseln den Anbieter, etwa zu Tipico, und erhalten eine Fehlermeldung. Der Grund liegt in der Aktivitätsdatei, einem zentralen Bestandteil von LUGAS, welches durch den Glücksspielstaatsvertrag 2021 vorgeschrieben wird. Diese Datei überwacht den Status aktiv/inaktiv jedes Nutzers, um paralleles Spiel bei mehreren Buchmachern gleichzeitig zu unterbinden. Wenn Sie einen Tab nur schließen oder den Logout-Button nicht finden, bleiben Sie in diesem System oft noch als "aktiv" markiert. Die Aktivitätsdatei erzwingt dann eine Wartezeit von fünf Minuten nach dem korrekten Logout, bevor der Status auf inaktiv springt und ein neuer Login bei einem anderen Glücksspielanbieter möglich ist.

Die technische Rolle der Safe-Server

Aus regulatorischer Sicht ist der Datenschutz streng geregelt. Die Kommunikation zwischen dem Casino und der Behörde läuft über sogenannte Safe-Server. Diese sicheren Schnittstellen zur überwachung der Glücksspielanbieter übermitteln keine Klarnamen oder Adressdaten. Stattdessen wird ein Pseudonym generiert. Dieses Pseudonym, ein anonymisierter Code, gleicht das anbieterübergreifende Einzahlungslimit sowie das parallele Spiel ab, ohne dass persönliche Daten direkt in der Aktivitätsdatei landen. Jeder lizenzierte Anbieter in Deutschland ist verpflichtet, diese Safe-Server-Infrastruktur zu nutzen, andernfalls droht der Lizenzentzug.

Der Panik-Button als Sonderfall

Ein Sonderfall ist der Panik-Button, den legale Anbieter wie Tipico in Deutschland integrieren müssen. Der durch den Glücksspielstaatsvertrag 2021 eingeführte Button führt nicht nur zu einem regulären Logout aus der Aktivitätsdatei, sondern löst eine sofortige 24-Stunden-Sperre aus. Während die normale Wartezeit lediglich fünf Minuten beträgt, um paralleles Spiel zu verhindern, bewirkt der Panik-Button einen Eintrag im Sperrsystem OASIS. OASIS, das zentrale Register zum Schutz vor Spielsucht, blockiert daraufhin anbieterübergreifend jeden weiteren Zugriff. Wer also nur den Anbieter wechseln möchte, darf keinesfalls diesen Button nutzen, sondern muss sich regulär abmelden, um den Status aktiv/inaktiv korrekt zu aktualisieren.

LUGAS vs. OASIS: Sperren verstehen und aufheben

Es ist wichtig, zwischen zwei Systemen zu unterscheiden: LUGAS blockiert Spieler lediglich temporär bei parallelen Logins oder erreichtem Einzahlungslimit. OASIS hingegen ist das zentrale Register für eine langfristige Spielersperre zur Spielsuchtprävention. Eine echte Abmeldung aus LUGAS erfordert die komplette Kontoschließung beim jeweiligen Glücksspielanbieter.

Zwei Systeme, zwei Zwecke

Aus regulatorischer Sicht werden die beiden Schutzmechanismen oft verwechselt. Die GGL (Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder), welche als zentrale deutsche Aufsicht fungiert, verwaltet das IT-Kontrollsystem LUGAS. Dieses Länderübergreifende Glücksspielaufsichtssystem überwacht anbieterübergreifend das monatliche Einzahlungslimit von 1.000 Euro und verhindert paralleles Spielen bei mehreren Glücksspielanbietern.

Im Gegensatz dazu steht OASIS, das bundesweite Sperrsystem, welches völlig unabhängig von LUGAS operiert. Während LUGAS lediglich Limits und aktive Sitzungen kontrolliert, dient OASIS der strikten Spielsuchtprävention. Wer in diesem Register eingetragen ist, unterliegt einer weitreichenden Spielersperre, die den Zugang zu sämtlichen lizenzierten Angeboten blockiert. In der Praxis zeigt sich immer wieder: Ein LUGAS-Block ist meist ein temporärer technischer Status, während OASIS den ultimativen Spielerschutz darstellt.

Dauer der Einschränkungen

Wie lange eine Blockade anhält, hängt exakt von der Art der Einschränkung ab. Eine klassische LUGAS-Sperre durch den "Aktiv"-Status erlischt normalerweise wenige Minuten nach dem korrekten Logout beim Buchmacher. Ist das monatliche Limit erreicht, bleibt die Einzahlungsfunktion bis zum ersten Tag des Folgemonats blockiert.

Bei OASIS sind die Zeiträume deutlich restriktiver. Hier greifen Mechanismen wie die 24-Stunden-Sperre (der sogenannte Panik-Button für eine sofortige, kurzzeitige Auszeit) oder langfristige Maßnahmen der Spielsuchtprävention. Eine Selbstsperre, die der Spieler eigenständig beantragt, dauert über einen längeren, gesetzlich definierten Zeitraum an. Eine Fremdsperre, die durch Angehörige oder das Casino initiiert wird, gilt in der Regel noch deutlich länger.

Wege zur Entsperrung

Viele Nutzer suchen nach Wegen, wie man sich bei LUGAS abmeldet oder Limits umgeht. Die Realität unter dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 ist eindeutig:

LUGAS-Aktivitätsstatus beenden: Ein erneuter Login und ein expliziter Klick auf "Abmelden" beendet die hängengebliebene Sitzung und gibt das Konto für andere Anbieter frei. LUGAS-Limit erhöhen: Das Standardlimit kann auf bis zu 10.000 Euro angehoben werden. Hierfür verlangen die Anbieter jedoch strikte Bonitätsnachweise wie Schufa-Auskünfte oder Lohnabrechnungen. OASIS-Sperre aufheben: Im Gegensatz zur kurzfristigen 24-Stunden-Sperre endet eine reguläre Spielersperre niemals automatisch. Egal ob Selbstsperre oder Fremdsperre, Betroffene müssen nach Ablauf der Mindestdauer einen schriftlichen Antrag auf Entsperrung stellen.

Sollte es zu unlösbaren technischen Fehlern in der Datenbank kommen, bietet die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) eine Hilfestellung an. Dafür müssen Spieler jedoch zwingend ihre 127-stellige Spieler-ID sowie den exakten Namen des Veranstalters übermitteln.

Die Limitdatei: Einzahlungslimits prüfen und anpassen

Das Länderübergreifende Glücksspielaufsichtssystem (LUGAS) umfasst eine Aktivitäts- und eine Limitdatei. Die Limitdatei überwacht das anbieterübergreifende Einzahlungslimit von 1.000 Euro monatlich. Dieses Einzahlungslimit dient dem Spielerschutz nach dem Glücksspielstaatsvertrag 2021.

Aktuellen Stand abfragen

Das IT-System LUGAS beinhaltet die Limitdatei, welche wiederum das anbieterübergreifende Einzahlungslimit überwacht und alle Transaktionen summiert. Um den aktuellen Stand zu prüfen, loggen Sie sich in Ihr jeweiliges Spielerkonto ein. Dort ist das Einzahlungslimit fest mit dem Spielerkonto verknüpft. In den Kontoeinstellungen finden Sie den verbleibenden Betrag. Bei fehlerhaften Werten sind die Glücksspielanbieter verpflichtet, über den Support zu helfen.

Limit erhöhen oder senken

Das standardmäßige Einzahlungslimit liegt bei 1.000 Euro. Eine Senkung in der Limitdatei darf jederzeit vorgenommen werden. Seit September 2023 können Spieler das Limit auf bis zu 10.000 Euro ändern. In meinen Tests von lizenzierten Plattformen zeigte sich folgender Ablauf: Support kontaktieren: Ein Formular zur Limiterhöhung beim Anbieter anfordern. Nachweise erbringen: Beruf und Einkommen detailliert dokumentieren. Wartezeit beachten: Die Anpassung greift nach exakt sieben Tagen.

Bonitätsprüfung bei Limiterhöhungen

Aus regulatorischer Sicht erfordert jede Anhebung eine strenge Bonitätsprüfung. Diese Bonitätsprüfung sichert ab, dass das höhere Einzahlungslimit leistbar ist. Dabei liefert oft die Schufa, Deutschlands größte Auskunftei, die Daten. Eine negative Schufa blockiert die Erhöhung.

Zur Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist der Datenschutz strikt geregelt. Die Datenschutz-Grundverordnung verlangt Datensparsamkeit. daher ordnet LUGAS jedem Nutzer ein anonymes Pseudonym zu. Die Speicherung erfolgt auf einem geschützten Safe-Server. Im Gegensatz zur staatlichen BundID, einem Identifikationsverfahren für Klardaten, gibt es keine Verknüpfung mit der BundID. Das Pseudonym auf dem Safe-Server schützt den Datenschutz effektiv.

Rechtlicher Rahmen und Umgehungsversuche

Aus regulatorischer Sicht gilt: Eine dauerhafte Abmeldung ist bei legalen deutschen Anbietern unmöglich. Dieses Länderübergreifende Glücksspielaufsichtssystem ist seit dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 gesetzlich vorgeschrieben. Jeder Versuch, diese überwachung zu umgehen, führt zu unregulierten Plattformen, bei denen rechtlicher Spielerschutz fehlt.

Gibt es legale Alternativen?

In meinen Tests zeigt sich klar: Man kann LUGAS nicht legal umgehen. Alle lizenzierten Glücksspielanbieter müssen zwingend eine aktive Verbindung zu diesem Kontrollsystem vorweisen. Ohne diese technische Anbindung darf kein Buchmacher hierzulande Sportwetten offerieren. Zwar könnten starre Einzahlungslimits manche Nutzer dazu verleiten, in den Schwarzmarkt zu wechseln, doch diese unregulierten Seiten bieten keinerlei Rechtssicherheit. Legal agieren ausschließlich Plattformen, die auf der offiziellen Whitelist stehen.

Zuständigkeiten der Behörden

Wer verwaltet das System heute? Anfänglich lag die Lizenzvergabe beim Regierungspräsidium Darmstadt, während das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt die technische LUGAS-Einführung begleitete. Später übergab das Regierungspräsidium Darmstadt sämtliche Aufgaben an die neue Bundesbehörde, sodass Darmstadt heute keine operative Rolle mehr spielt. Auch das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt gab die administrative Kontrolle vollständig ab. Heute ist die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) mit Sitz in Halle (Saale) allein zuständig. Von Halle (Saale) aus leiten die Vorstände Ronald Benter und Benjamin Schwanke die Aufsicht. Ronald Benter und Benjamin Schwanke setzen dabei strikt auf konsequenten Spielerschutz. Für spezifische Rückfragen stellt die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) ein digitales Kontaktformular bereit.

Die Whitelist der GGL

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) führt die offizielle Whitelist, welche alle erlaubten Betreiber auflistet. Um auf dieser Whitelist zu verbleiben, ist die kontinuierliche LUGAS-Anbindung für jeden Glücksspielanbieter zwingend erforderlich.

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Über diesen Artikel - Redaktion & Verantwortung

Autorin: Sarah Weber - Casino-Testerin & Bonus-Analystin

Fachlich geprüft von: Dr. Markus Hoffmann - Senior iGaming-Compliance-Analyst Letzte

Aktualisierung: 2026-06-24.

Dieser Beitrag zu „wie meldet man sich bei LUGAS ab" wurde von Sarah Weber verfasst und von Dr. Markus Hoffmann fachlich geprüft. Beide aktualisieren die Inhalte regelmäßig hinsichtlich regulatorischer änderungen, Lizenz­verfügbarkeit und Bonus­bedingungen. Alle Aussagen zu Lizenzen, Behörden und gesetzlichen Rahmen­bedingungen verweisen auf öffentlich zugängliche Quellen (GGL (Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder), Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV 2021)).

Über die Autorin

8+ Jahre Casino-Reviews, 200+ persönlich getestete Plattformen in EU und International. Ehemaliges Mitglied im eCOGRA Player Advocacy Program (2018-2022). Spezialisierung: Umsatzbedingungen, Auszahlungs-Workflows, Kundensupport-Bewertung.

Über den Reviewer

12+ Jahre in der iGaming-Branche, davon 5 Jahre als Compliance-Berater für lizenzierte Operatoren unter dem Glücksspielstaatsvertrag 2021. PhD Wirtschaftsmathematik. Forschungsschwerpunkte: Bonus-Mathematik, Wager-Analyse, Spielerschutz-Systeme (OASIS).

Verantwortungsvolles Spielen

Glücksspiel kann süchtig machen. Wenn Sie das Gefühl haben, die Kontrolle über Ihr Spielverhalten zu verlieren, wenden Sie sich bitte an BzgA Spielsuchthilfe, Check-dein-Spiel.de oder nutzen Sie das zentrale Sperrsystem (OASIS (zentrales Spielersperrsystem)). Setzen Sie persönliche Einzahlungs- und Verlustlimits, bevor Sie mit echtem Geld spielen. Pausen und Cooldown-Funktionen der Anbieter sind kein Zeichen von Schwäche - sie sind ein Werkzeug für nachhaltigen Spaß am Spiel.

Rechtlicher Hinweis

Die Informationen in diesem Artikel dienen ausschließlich redaktionellen und Vergleichszwecken. Sie stellen keine Rechtsberatung dar. Die rechtliche Bewertung von Online-Glücksspiel ohne deutsche Lizenz ist eine Grauzone und unterliegt fortlaufenden Anpassungen durch die GGL (Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder). Spieler sind selbst verantwortlich für die Einhaltung lokaler Vorschriften.

FAQ: Wie meldet man sich bei LUGAS ab und löst Sperren?

Wie kann ich mich bei LUGAS abmelden?
Eine direkte Deregistrierung bei der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL), welche das System verwaltet, ist für Spieler nicht möglich. Sie müssen stattdessen den Support Ihres aktuellen Anbieters kontaktieren oder Ihr Spielerkonto dort vollständig schließen, was als Auslöser dient und automatisch die Deregistrierung in der Datenbank veranlasst. Solange Sie bei einem legalen deutschen Casino registriert sind, bleiben Ihre Basisdaten im System erfasst.
Wie kann man die LUGAS Sperre aufheben?
Eine echte "Sperre" im Sinne eines Banns gibt es hier nicht, sondern lediglich den Status aktiv/inaktiv, der von der Aktivitätsdatei erfasst wird. Um diesen auf inaktiv zu setzen, müssen Sie sich beim aktuellen Casino ordnungsgemäß über den Button ausloggen und die gesetzliche Wartezeit von fünf Minuten abwarten. Sollte das System hängen, hilft nur die Kontaktaufnahme mit dem Support des Casinos, bei dem Sie zuletzt eingeloggt waren.
Wie kann ich mein LUGAS Limit ändern?
Das anbieterübergreifende Einzahlungslimit, welches in der Limitdatei von LUGAS gespeichert ist, können Sie direkt in den Kontoeinstellungen Ihres Casinos anpassen. Eine Verringerung des Betrags wird zu Ihrem Schutz sofort wirksam. Wenn Sie das Limit jedoch erhöhen möchten, greift eine gesetzliche Frist, sodass die änderung erst nach Ablauf von sieben Tagen um Mitternacht aktiv wird.
Kann man LUGAS umgehen?
Nein, bei legalen deutschen Anbietern ist dies ausgeschlossen, da der Glücksspielstaatsvertrag 2021 die Nutzung von LUGAS zwingend vorschreibt. Das System, welches aus der Limitdatei und der Aktivitätsdatei besteht, ist tief in die Infrastruktur der lizenzierten Casinos integriert. Ein Umgehen ist nur möglich, wenn Sie bei unregulierten Anbietern ohne deutsche Lizenz spielen, was wir aus Gründen des Spielerschutzes jedoch nicht empfehlen.
Wo kann ich mein LUGAS Limit einsehen?
Ihr aktuelles anbieterübergreifendes Einzahlungslimit können Sie jederzeit im Kassenbereich oder in den Profileinstellungen Ihres jeweiligen Online-Casinos überprüfen. Die GGL, welche LUGAS verwaltet, kann Ihnen im Ausnahmefall ebenfalls Auskunft über den gespeicherten Wert geben, darf diesen aber nicht selbst verändern. In der Regel liegt dieses Limit zwischen 1 € und 1.000 € pro Monat.
Wie lösche ich meinen LUGAS Account?
Einen eigenständigen Account bei diesem Aufsichtssystem besitzen Sie als Spieler nicht, weshalb Sie ihn auch nicht direkt löschen können. Ihre Daten werden dort nur solange verarbeitet, wie Sie ein aktives Spielerkonto bei einem lizenzierten Casino unterhalten. Sobald Sie alle Ihre Casino-Konten kündigen, erfolgt automatisch die Deregistrierung aus dem System.
Warum kann ich wegen LUGAS nicht spielen?
Meistens liegt dies daran, dass die Aktivitätsdatei Ihren Status noch als "aktiv" bei einem anderen Casino führt. Dies passiert häufig, wenn Sie den Browser einfach geschlossen haben, anstatt den regulären Logout-Button zu nutzen. Erfahrungsgemäß müssen Sie sich in diesem Fall beim vorherigen Anbieter erneut einloggen und sauber abmelden, um den Status auf inaktiv zu setzen.
Kann die GGL meinen LUGAS-Status manuell auf inaktiv setzen?
Nein, die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) greift nicht manuell in den tagesaktuellen Status aktiv/inaktiv einzelner Spieler ein. Wenn Ihr Status fehlerhaft blockiert ist, müssen Sie zwingend den Support des jeweiligen Online-Casinos kontaktieren. Nur die Betreiber können die korrekten Signale an das System senden, um die Blockade aufzuheben.
Was passiert bei einem Verbindungsabbruch während eines Slot-Spiels mit meinem Status?
Bei einem plötzlichen Internetabbruch bleibt Ihr Status in der Aktivitätsdatei zunächst auf "aktiv", da kein regulärer Logout an den Safe-Server des Casinos übermittelt wurde. Die meisten Plattformen haben jedoch ein automatisches Timeout-Protokoll integriert. Nach einer gewissen Zeit der Inaktivität loggt das System Sie automatisch aus, woraufhin die fünfminütige Wartezeit beginnt.
Kostet die Nutzung oder Abmeldung bei LUGAS Gebühren?
Weder die Erfassung in dem System noch die spätere Deregistrierung sind für Sie als Spieler mit Kosten verbunden. Die Bereitstellung und Wartung dieser IT-Infrastruktur wird durch die lizenzierten Veranstalter und die Aufsichtsbehörden finanziert. Auch der Kundendienst der Casinos darf für die Behebung von Status-Fehlern keine Gebühren erheben.
Welche genauen Daten speichert die LUGAS-Aktivitätsdatei über mich?
Die Aktivitätsdatei, welche ein zentraler Bestandteil von LUGAS ist, speichert keine detaillierten Spielverläufe oder Gewinne. Sie erfasst lediglich pseudonymisierte Basisdaten sowie den aktuellen Status aktiv/inaktiv, um zu verhindern, dass Sie bei mehreren Anbietern gleichzeitig eingeloggt sind. Der Glücksspielstaatsvertrag 2021 stellt sicher, dass diese Datenerfassung strengen Datenschutzrichtlinien unterliegt.
Werden meine Casino-Gewinne an LUGAS oder das Finanzamt gemeldet?
Nein, das Länderübergreifende Glücksspielaufsichtssystem (LUGAS) registriert weder Ihre Gewinne noch Ihre Verluste, sondern überwacht ausschließlich das gesetzliche Einzahlungslimit. Zwar müssen Casinos bestimmte Transaktionsdaten auf einem Safe-Server speichern, diese dienen jedoch der allgemeinen Aufsicht und werden nicht automatisch an das Finanzamt weitergeleitet.